Lifestyle

SWEDISH DESIGN – minimalistisch, funktional und irgendwie stylish

28.05.2018

Scandinavian Design geht weit über das Sortiment von Ikea hinaus. Klare Kanten, stylische Funktionalität und viel Freiraum sind die Merkmale einer besonderen Designrichtung. Wir haben uns mal auf Exkursion nach Schweden begeben. 

Swedish design by Mister Spex

Seit diesem Jahr hat Mister Spex  die ersten 17  Partneroptiker in Schweden. Bisher sind unsere Partner mehrheitlich im Großraum der städtischen Ballungszentren rund um Stockholm und Göteborg stationiert.

Das Land am Kattegatt hat durch riesige Wälder, klare Flüsse und rund 220.000 Inseln ein ganz besonderes Flair. Viele der Haustüren an den typischen Holzhäusern stehen offen und wenn es Sommer wie Winter viel regnet, macht man es sich eben drinnen gemütlich. Und auch in Punkto Design sind die Schweden ganz weit vorn.

Swedish design: Typisches

Wenn man an Schweden denkt, denkt man an Pippi Langstrumpf und viele andere Kinder, die aus der Reihe tanzen. Man denkt an Ikea, Köttbullar und Flatrate-Kaffee – mit der Family Card gibt’s die braune Brühe sogar komplett kostenfrei. Man denkt an Spotify und 30 Minuten ohne Werbung, wobei das nie ganz stimmt. In den deutschen Straßen sieht man Schwedentypisches in Form von Fajllraven Kanken Rucksäcken. Die sehen zwar alle gleich aus, aber kommen zumindest verschiedenfarbig daher. Ganz im Sinne des schwedischen Designs sind sie minimalistisch, funktional und irgendwie stylish.

Swedish design: Historie

Die Geschichte der skandinavischen Designs fängt ab 1920 an. Zuvor war Skandinavien vor allem durch weniger moderne Gebäude gekennzeichnet und stand ganz im Licht des Historismus. Das änderte sich, als Personen auf die Bühne des Weltgeschehens treten, die skandinavische Designs mitgeprägt haben.  Zum ersten Mal finden sich die Charakteristika wie Minimalismus und Funktionalismus wieder.

Allen voran der Däne Arne Jacobsen, der Aufmerksamkeit auf sich zog, als er seinen ersten Architektenwettbewerb gewann. Er entwarf gemeinsam mit einem Kollegen das „Haus der Zukunft“. Das sollte rund sein, auf dem Dach ein Hubschrauber-Landeplatz und die Garage im Wasser für das Motorboot. Laut Jacobsen solle man die Funktion der Möbelstücke, die man designt, stets berücksichtigen. Das ist ein Teil des sogenannten organischen Bauens: eine Verbindung von Gebäuden und Landschaft. Von Ästhetik und Sinnhaftigkeit. Diese Bauart zeichnet auch den finnischen Architekten Alvar Aalto aus. Er gilt im Norden als Vater des Modernismus.

Diese beiden Architekten waren gleichzeitig auch Möbeldesigner. Eine der bekanntesten Entwürfe von Arne Jacobsen war „Das Ei“ oder „The egg chair“ wie der Sessel im Original heißt.

Designer Arne Jacobsen
Arne Jacobsen, Quelle: Vola.com
Das ist der Egg Chair von Arne Jacobsen
Das ist der Egg Chair von Arne Jacobsen

Swedish design: Einrichtung

Der Egg Chair steht für gewöhnlich in großen, hellen Räumen. Darin befinden sich vor allem neutrale, gedeckte Farben. Die hellen Möbelstücke werden um dunkle Akzente ergänzt, beispielsweise um einen dunkelbraunen Holzstuhl oder eine graue Tagesdecke. Die Decken sind kuschelig oder verfranzt, genauso wie die Kissen. Auf den Kissen gibt es vereinzelt Motive wie Federn.

Durch die großen Fenster mit weißen Rahmen liegt immer ein leichter Schimmer in der Luft, das können die ersten Lichtstrahlen des Tages oder die Abendsonne sein. Eine große Pflanze steht in der Ecke. In Dachgeschosswohnungen finden sich große Holzbalken. Sowieso gibt es viele hölzerne Elemente. Die Naturverbundenheit und helle, freundliche Räume mit lebendigen Farbakzenten machen heute den Skandi-Stil aus, schreibt die größte Preisvergleichseite für Möbel Moebel24.

Als Accessoire eignen sich große Monatskalender mit riesigen Zahlen, schwarz auf weiß. Die hängen unmittelbar neben den gemütlichen einfarbigen Sofas, die genug Platz bieten für spontane Übernachtungsgäste.

Das alles zeigt deutlich, dass schwedische Einrichtungen Schönheit und Funktionalität perfekt vereinbaren.

 

Swedish design: Brillen 

Genau das zeichnet auch schwedische Brillen aus. Sie sind symmetrisch mit weichen Ecken oder ganz rund. Doppelstege sind im Kommen. Vor allem ist der Rahmen aber schmal und fragil, schwarz, havana oder durch verschiedene Farbverläufe gekennzeichnet. Beispielsweise ein gleitender Übergang von dunkel im Augenbrauenbereich zu hell im darunterliegenden Teil. Es gibt getönte Gläser, die von hellblau über gelb zu rosarot reichen. Schwedisches Glas ist stabil.

Die schlichten schwedischen Farben und die stylishen Verläufe derselben finden sich vor allem bei der Marke Face Stockholm, aber ebenso bei Tiger of Sweden.

Schmale Modelle mit raffinierten Bügeln werden in Schweden durch die Bank hinweg entworfen. Wir empfehlen vor allem die Modelle der Marken J. Lindeberg und Scandinavian Frames.

 

Bei den Sonnenbrillen stechen vor allem die Modelle der Designerin Anna-Karin Karlsson heraus. Diese sind im Prinzip klassisch, werden aber beispielsweise durch goldene Schmetterlinge oder rosa getönte Gläser ergänzt.

Die schwedischen Designs sind stylish und genau deswegen passen sie so gut zu Mister Spex. Unter der Leitung von Nils Rådström nehmen wir aktiv am schwedischen Markt teil und freuen uns auf noch mehr schwedische Partneroptiker in Zukunft.

 

Quelle Headerbild: Michael Alfonso

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